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Tullibardine wurde auf dem Gelände einer ehemaligen Brauerei erbaut, die schon den Hof von König James IV belieferte, der als Förderer der ersten Brennereien Schottlands gilt. Die Destillerie bezieht ihr Wasser aus der gleichen Quelle, der Danny Burn, in der Gegend aus der auch das bekannte Mineralwasser Highland Springs stammt. Die Gebäude wurden von dem bekannten Architekten W. Delmé Evans 1949 entworfen. 1953 kaufte die Firma Brodie Hepburn die Brennerei und brachte sie bei der Übernahme 1971 mit zu Invergordon Distillers. 1993 ging Invergordon in Whyte & Mackay auf, 1995 wurde Tullibardine stillgelegt.
Nach dem Dornröschenschlaf erwachte Tullibardine am 21. November 2003 zu neuem Leben. Der neue new make schlummert bereits in frischen Sherry- oder Ex-Bourbon-Fässern und wartet auf die Abfüllung und Vermarktung in gut 10 Jahren. Mit dem Tullibardine Vintage 1993 – natürlich aus Altbeständen der Produktion vor der Schließung – ist die Destillerie wieder zurückgekehrt und wird mit Sicherheit einiges von sich hören lassen. Südlich von Perth gelegen, gehört diese Destillerie eher zum Süden, liegt aber noch nördlich der Hochlandlinie. An ihrem für gutes Wasser bekannten Standort Blackford wurden früher berühmte Biere gebraut. Tullibardine ist als offizieller Single Malt erhältlich. |